Vorteile Bildungsfondsfinanzierung

Vorteile Bildungsfonds

Finanzierung des Studiums

Die Fokussierung auf Studium und Praktika bzw. Promotion ist bares Geld wert: wenn Du durch die Bildungsfonds-Finanzierung nur ein einziges Jahr früher in Deinen Traumjob starten kannst, bringt Dir das einen Vorteil schon zu Beginn des Studiums von weit über 10.000 Euro, im Einzelfall von rund 20.000 Euro.

Ein Bildungsfonds hingegen ähnelt eher einer Eigenkapital- als einer Fremdkapitalfinanzierung. Auch beim Bildungsfonds wird die Auszahlung der Darlehenssumme zeitlich gestreckt und erfolgt meist, wie beim Studienkredit, in monatlichen Raten. Allerdings wird, anders als bei einer Fremdkapitalfinanzierung mit einem Studienkredit, kein fester Zinssatz vereinbart. Stattdessen wird bereits bei der Finanzierungszusage ein bestimmter Prozentsatz des späteren Einkommens fixiert, welcher über eine definierte Anzahl von Rückzahlungsmonaten an den Bildungsfonds zurückzuführen ist.

Bei der Befragung von Studierenden zu ihren Anforderungen an eine Bildungsfonds-Finanzierung, steht naturgemäß die reine Einkommensabhängigkeit im Vordergrund. So war für rund 40 % der befragten Studenten, die sich für eine Bildungsfonds-Finanzierung entschieden haben, die rein einkommensabhängige Rückzahlung ausschlaggebend.

Im Vordergrund steht dabei nicht so sehr der absolut zu zahlende Preis; dieser lässt sich im Voraus bei einer einkommensabhängigen Studienfinanzierung gar nicht bestimmen. Vielmehr steht erst nach dem letzen Rückzahlungsmonat fest, ob der Studierende überhaupt einen positiven Zins bezahlt hat und wenn ja, wie hoch dieser war. Im Vordergrund steht für die Studenten, dass die relative Rückzahlungsbelastung transparent und verlässlich ist. Denn genau dieser Gesichtspunkt ist es, der das subjektiv empfundene Risiko aus Sicht der Studierenden bei einer Bildungsfonds-Finanzierung quasi auf null sinken lässt.

Dadurch treten andere Eigenschaften der Bildungsfonds-Finanzierung in den Vordergrund. Hierzu gehört z. B. der Umstand, dass es ein rein leistungsorientiertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren gibt und eben keine soziale Selektion und keine banküblichen Sicherheiten benötigt werden. Ein Großteil der Studenten wünscht sich außerdem persönliche Kontakte zu Unternehmen und promotionsbetreuenden Lehrstühlen um weitere berufs- und karrierefördernde Mehrwerte zu erreichen.

Studienfinanzierungsbeispiel

10 Vorteile für einen Bildungsfonds

  • Die finanzielle Hürde vor dem Wunschstudium mühelos nehmen
  • Lebenshaltungskosten und Studiengebühren ohne Nebenjobs und Verpflichtungen gegenüber Eltern, Stiftungen etc. aufbringen
  • Fokussiert und schnell studieren ohne zeitintensive Nebenjobs
  • Auslandsaufenthalte als Karrieresprungbrett nutzen
  • i.d.R. Finanzierung ohne bankübliche Sicherheiten stellen zu müssen
  • Flexible Konditionengestaltung statt starrer Korsette
  • Faire, vorab kalkulierbare Rückzahlung: erst nach erfolgreichem Berufsstart, proportional zum Gehalt und Begrenzung auf ein Rückzahlungsmaximum (bei Bildungsfonds mit verdienstabhängiger Rückzahlung)
  • Keine soziale Selektion: das Einkommen und Vermögen der Eltern und/oder das eigene werden nicht berücksichtigt
  • Bei Bildungsfonds mit verdienstabhängiger Rückzahlung besteht im Normalfall keine fixe Schuldenlast und damit ein begrenztes Risiko
  • Förderung über das Finanzielle hinaus: z.B. mit regelmäßigen Informationen zu interessanten Themen im Newsletter oder durch Vermittlung von Kontakten, sofern gewünscht.

Was gibt´s sonst noch zu beachten?

Unterschiedliche Bildungsfonds Typen - unterschiedliche Beiträge

Bei einkommensabhänigen Bildungsfonds ist die Höhe Deiner Beitragszahlungen nach Deinem erfolgreichen Berufseinstieg abhängig von Deinem erzielten Gehalt. Wenn Du in ein solches Bildungsfonds-Programm aufgenommen wirst, führst Du nach dem Ende des Studiums über einen im Voraus definierten Zeitraum monatlich einen bestimmten Prozentsatz Deines Einkommens an den Fonds zurück.

Dieser Bildungsfonds-Typ bietet Dir also einen wertvollen „Versicherungsschutz“: Verdienst Du nach dem Studium nicht so gut, zahlst Du auch wenig zurück. Und ganz anders als bei unserem Steuersystem zahlst Du immer, also auch bei gutem Verdienst, nur proportional zurück. Ein erfolgreicher Berufsstart wird also keineswegs „bestraft“. Die Beitragszahlungen sind fair und kalkulierbar.

Die Bildungsfonds-Finanzierung kann aber noch mehr. Sie ist nämlich eine Versicherung gegen mehrere Risiken: Das allgemeine Konjunkturrisiko (schlechte wirtschaftliche Lage bei Studienabschluss) wird ebenso berücksichtigt wie das berufsbedingte Risiko (schlechte Arbeitsmarktsituation für den Wunschberuf bei Studienabschluss) und das persönliche Risiko („Pech“). Bei verdienstunabhängigen Bildungsfonds ist die Höhe der Beitragszahlungen nach dem erfolgreichen Berufseinstieg unabhängig von Deinem erzielten Gehalt.

Ein solcher Bildungsfonds erinnert dann an ein Darlehen im klassischen Sinne: wenn Du in ein solches Programm aufgenommen wirst, leistest Du nach dem Ende Deines Studiums über einen im Voraus definierten Zeitraum monatlich einen fixen Beitrag an den Fonds. Dabei gibt es eine Karenzzeit, so dass Du nicht sofort nach dem Studium anfangen musst, zurück zu zahlen. Was ist der Unterschied zu einem klassischen Darlehen? Du brauchst bei einem verdienstunabhängigen Bildungsfonds keinerlei bankübliche Sicherheiten (Grundschuld, Bürgschaft) zu stellen. Und die Aus- und Rückzahlungsmodalitäten werden flexibel an Deine individuelle, studentische Situation angepasst.

Was ist ein Bildungsfonds?

Bildungsfonds ermöglichen begabten Studenten die Finanzierung eines zielstrebigen, fokussierten und erfolgreichen Studiums mit den besten Aussichten auf eine vielversprechende Karriere. Das Prinzip ist immer gleich: Ein Bildungsfonds zahlt ausgewählten Studierenden regelmäßig fixe Beträge zur Finanzierung ihres Studiums (insbes. der Lebenshaltungskosten, manchmal zusätzlich die Studiengebühren), Monat für Monat, Jahr für Jahr, für eine bestimmte Förderungsdauer, auf Wunsch bis zum Ende des Studiums. Das Kapital stammt von Förderern: Unternehmen, Stiftungen, Privatinvestoren; im Einzelfall auch von den Hochschulen bzw. Bildungsträgern selbst. Im Gegenzug verpflichten sich die geförderten Studierenden, nach Studienende und erfolgreichem Berufseinstieg Beiträge an den Fonds zu leisten. Zwei Arten von Bildungsfonds werden unterschieden: Bildungsfonds mit verdienstabhängiger Beitragszahlung und Bildungsfonds mit verdienstunabhängiger Beitragszahlung.

Wie hoch sind die Kosten für ein Studium?

Studieren ist sehr teuer. Neben den allgemeinen Lebenshaltungskosten (Miete, Ernährung, Kleidung, Telekommunikation, Fahrtkosten, Versicherungen, etc.) fallen rein studienbedingte Kosten für Verwaltungs- und Semestergebühren, Lernmittel, Bücher etc. an. Dazu kommen im Einzelfall dann auch noch Studiengebühren. Ein Hochschulstudium summiert sich so im Laufe der Jahre auch ohne Studiengebühren schnell auf: bei rund 800 Euro im Monat kommen im Laufe von elf Semestern etwa 45.000 Euro an Kosten zusammen!

Normalerweise gibt es einen engen Zusammenhang zwischen der Rendite, die Geld erwirtschaften kann, und dem Risiko, das damit verbunden ist: wer in Aktien investiert, kann viel mehr verdienen als derjenige, der sein Geld auf dem Sparbuch liegen lässt, aber auch viel mehr verlieren. Bildungsfonds heben diesen Zusammenhang nur teilweise auf: die Förderer erhalten einen Rückfluss, der dem Risiko der Förderung mathematisch nicht voll angemessen ist. Er ist niedriger, und dadurch rechnet sich das Ganze. Mit dem großen Vorteil für die Studierenden, dass sie nach dem Ende ihres Studiums nicht unnötig hohe Beitragszahlungen leisten müssen. Die Förderer akzeptieren diese Situation, weil sie neben der finanzwirtschaftlichen Rendite auch noch andere Fördermotive haben (z.B. emotionale, soziale etc.). Der jeweilige Bildungsfonds ist meist eine rechtlich selbständige Gesellschaft, deren Geschäfte von der CareerConcept AG aus München geführt werden. Sie übernimmt die gesamte Abwicklung der Bildungsfonds. Für die Studenten ist die Arbeit von CareerConcept übrigens völlig kostenlos: sie zahlen dafür keinen Cent. Ausschließlich der Bildungsfonds und damit allein die Förderer kommen für die Arbeit von CareerConcept auf.

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